Ähnliche bzw. verwandte Arten, Verwechslungsmöglichkeit, Anwendungsbeschränkungen, Hinweise für Schwangere

trennlinie © Kersten Sitte, www.essbarewildpflanzen.at

 

Ähnliche bzw. verwandte ArtenVerwechslungsmöglichkeitAnwendungsbeschränkungenHinweise für Schwangere

Ähnliche bzw. verwandte Arten

Von der Gattung Taraxacum gibt es etwa 2300 Arten. Diese Gattung ist sehr formenreich, noch nicht alle sind erforscht.

Die Ursache des Formenreichtums liegt in der Samenbildung ohne Befruchtung (Apoximis). Es gibt unzählige Kleinarten, welche nur Superspezialisten bekannt sind.

Löwenzähne kommen weiters im Bachufer, in Moore, Sümpfe und Hochgebirge vor.

nach oben

Verwechslungsmöglichkeit

  • Während der Blütezeit ist eine Verwechslung ausgeschlossen.
  • Sehr ähnlich sind die Gattung Leontodon und das Gewöhnliche Ferkelkraut. Die Blütenstiele der beiden sind nicht hohl, wie bei der Gattung Taraxacum. Ein weiterer Unterschied besteht beim Flugschirm der Samen. Bei der Gattung Leontodon sind diese nicht geschnäbelt, das heißt der Flugschirm (Pappus) sitzt direkt auf dem Samen und besitzt keinen Stiel.

nach oben

Anwendungsbeschränkungen

  • In seltenen Fällen kann der Milchsaft zu Kontaktallergien führen.
  • Nach dem Genuss bzw. Auslutschen von etwa 10 Blütenstängeln kann es zu Erbrechen und Bauchschmerzen kommen.
  • Bei Neigung zu Reizdarm, Magengeschwüren oder Gastritis ist der Löwenzahn innerlich maximal in geringen Dosen anzuwenden. Der Löwenzahn kann die Magensäurebildung steigern.
  • Bei Verschluss und Entzündungen der Gallengänge und bei Darmverschluss nicht anwenden.

nach oben

Hinweise für Schwangere

Keine Anwendungsbeschränkungen bekannt.

Ähnliche bzw. verwandte ArtenVerwechslungsmöglichkeitAnwendungsbeschränkungenHinweise für Schwangerenach oben

trennlinie © Kersten Sitte, www.essbarewildpflanzen.atZurück zur Löwenzahn – Übersicht.
Weiter zu Löwenzahn – BestimmungVorkommenHinweiseErnte & VerwendungInhaltsstoffeHeilkundeNutzungGeschichte