Unerwünschte Gewohnheiten ändern

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Kersten Sitte
Kersten Sitte

Wie unerwünschte Gewohnheiten ändern?
Wie neue Gewohnheiten erschaffen?

Gewohnheiten bestimmen unser Leben. Sie sind durch Wiederholung entstanden und im Unterbewusstsein erfolgt die „Verankerung“ durch Belohnung wie das Lob der Eltern bei guten Schulnoten, dass ein Wohlgefühl erzeugt. Auch was Sie sich wiederholt vorstellen und mit einem starken Wohlgefühl verbinden, wird zur Gewohnheit.

Gewohnheitsbeispiele wie das Radfahren, Autofahren, regelmäßiges Lauftraining, spazieren gehen aber auch negative Energien wie das Rauchen, Alkohol trinken, Suchtmittel konsumieren, schädigende Essensgewohnheiten, Völlerei, Stress, Ärger, Wut, Sorgen machen, zu wenig Schlaf, …

Gewohnheiten werden durch Wiederholungen bestätigt.

Gewohnheiten werden dadurch geändert, dass dem Unterbewusstsein ein neues, erwünschtes Programm eingegeben wird. Sie werden sich fragen, wie soll ich das machen?
Indem Sie in die Selbstverantwortung gehen.

Schritt 1: Welche Gewohnheit möchten Sie ändern oder ablegen?
Sie möchten mit dem Rauchen aufhören, weniger Essen, weniger fernsehen, weniger Alkohol trinken …?

Schritt 2: Die Gewohnheit JEDESMAL in Frage stellen. In JEDEM einzelnen Fall!
Das ist Ihre freie Willensentscheidung.
Sie fragen sich „Will ich diese Zigarette jetzt WIRKLICH rauchen“? „Will ich jetzt WIRKLICH im TV das … ansehen“?

Hinweis:
Nicht vornehmen, das mache ich jetzt nie wieder. Auch nicht die Gewohnheit nur einschränken.

Beim Rauchen führt das dazu, dass Sie SOFORT weniger rauchen – ohne Einschränkung, ohne etwas zu vermissen. Sie haben ein STÄNDIGES Erfolgserlebnis.
Sie folgen nicht mehr sofort Ihrer Gewohnheit. Durch Ihre bewusste Entscheidung bestätigen Sie das Verhaltensmuster der Gewohnheit nicht mehr und die Gewohnheit löst sich von selbst auf.

Neue Gewohnheiten entstehen durch

  • die Wiederholung – das Gewünschte sich wiederholt vorstellen, mindestens 21 mal hintereinander – und
  • Gefühle – z.B. starkes Wohlgefühl, Dankbarkeit, Freude, Mitgefühl etc.

Die Wiederholung kann auch in der Imagination (Fantasie, bildhaftes Denken) erfolgen. Das Unterbewusstsein kann nicht unterscheiden, ob es real erlebt wird oder nur durch intensive Vorstellung. Die Verankerung der neuen Gewohnheit erfolgt, indem Sie mindestens 21 mal hintereinander sich so verhalten wie Sie sich es wünschen.

Quelle: Nach Kurt Tepperwein

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